User Story Workshop

Ein kleiner Satz oder was steckt hinter dem Konzept der User Story?

Aufbauend auf dieser zentralen Frage gestaltete Anja Stiedl den Abend. Den Einstieg in das Thema gab ein Überblick über einige Grundlagen zu Scrum (Rollen, Artefakte, Vorgehen), gefolgt von den verschiedenen Arbeitsbereichen (z.B. Customer, User, …) eines Product Owners. Dabei zeigte sich die Herausforderung, welcher ein Product Owner bei der Erfassung von Anforderungen gegenüber steht. Als eine Möglichkeit diese zu bewältigen wurden User Stories vorgestellt. Üblicherweise fassen sie in einem Satz zusammen, welche Rolle (who) ein bestimmtes Verhalten (what) vom einem System erwartet und aus welchen Gründen (why). Anja zeigte in welcher Form sich mit Hilfe des vorgestellten Patterns der Kern einer Anforderung erfassen lässt. Verfeinerungen und Konkretisierungen einer User Story und die Erwartungen an das Ergebnis können dabei in Form von Akzeptanzkriterien festgeshalten werden. Anschließend erläuterte Anja was eine gute User Story ausmacht und das diese idealerweise dem „INVEST“-Prinzip folgt.

Der nächste Teil des Abends befasste sich mit den weiteren Aufgaben eines Product Owners in Verbindung mit Anforderungen und User Stories. Dabei stellte Anja vor, wie Anforderungen mit Hilfe von User-Workshops ermittelt und in einem Product Backlog verwaltet werden können. Verschiedene Möglichkeiten zur Priorisierung des Product Backlog blieben dabei nicht unerwähnt und das dieses im Idealfall DEEP-Eigenschaften (detailed appropriately, estimated, emergent, prioritized) aufweist. Den Abschluss bildeten verschiedene Möglichkeiten zum Schneiden von User Stories. Dies wurde am Beispiel der „Hamburger Methode“ und der „Road Construction“ Metapher konkreter dargestellt.

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